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Weinbau in der Bündner Herrschaft im 21. Jh.

heute bis 2000



2021
Bepflanzung der ersten grösseren Fläche mit Sauvignac und Cabernet blanc im Gut sowie Rhein Riesling im Lehen/Ragazer.
2020
Rodung der Weinberge: Kessler/Brandisser, Lehen/Ragazer und Gut. Die Rebberge werden neu so angelegt, dass sie nicht nur für die Reben optimal gestaltet sind, sondern auch für deren Bewirtschaftung und die Artenvielfalt.

2019
Einbau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Stalldach zur Gewinnung von Strom für den Eigenverbrauch.
2019 die Wimmelgemeinde (siehe 1937) wird aufgehoben. Die heutige Sortenvielfalt in der Bündner Herrschaft macht die Überwachung und die Erteilung von Ausnahmebewilligungen unmöglich. Das war 1936 noch anders, als 96% Blauburgunder-Trauben gepflanzt wurden.
2018
Anschaffung der wassergekühlten Ölpresse, der sogenannten «Schneckenpresse». Sie ermöglicht es, das Traubenkernöl bei weniger als 37°C Auslauftemperatur zu pressen.
Für einen Liter Traubenkernöl ist die Ausgangsmenge eine Tonne ganzer Trauben. Aus den luftgetrockneten Kernen dieser Tonne gewinnen wir mit unserer Methode 1 Liter Öl. Da das Öl bei max. 37°C gepresst wird, werden alle allfällige Rückstände von Schwermetallen und chemischen Stoffen mit dem Presskuchen ausgeschieden. Dies belegt eine Analyse des Hahn-Maltner Instituts in Berlin Wannsee, heute Helmholtz Zentrum, für die Zehlendorfer Ölmühle. Ein Öl, bei dieser Temperatur gepresst, muss weder filtriert noch zentrifugiert und auch nicht weiterbehandelt werden.
2017
Kelterung des ersten PIWI-Weines aus dem Sortengarten als - «Gemischter Satz».

2017 Bio Vision des Branchenverbandes Bündner Herrschaft. Auf Schloss Salenegg wird ganz bewusst auf eine Teilnahme an diesem Programm verzichtet. Dafür wird folgender Ansatz konsequent verfolgt: Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, alles zu tun für den Erhalt des Familienerbes. Für den über Generationen gelebten Respekt gegenüber der Natur gibt es keine Zertifizierung. Es handelt sich um eine Grundhaltung, die von Generation zu Generation in der Familie weitergegeben wird. Der aktuellen Anbaumethode kommt die Bezeichnung «naturnah» am nächsten.
Insektizide und Kunstdünger werden bei uns keine eingesetzt. Auch auf Herbizid verzichten wir ganz, indem wir auf die maschinelle Unterstockbearbeitung setzen.

Pflanzenschutz Philosophie
2013
Pflanzung des Sortengartens mit Divico, Divona, Johanniter, Cabernet blanc und Muscaris.
2011
Der erste Jahrgang wird im neuen Torkel gekeltert. Damit ist Schloss Salenegg für die nächsten Jahrzehnte gut gerüstet.

2010
Beginn des Torkel-Neubaus
2009
Die Vorbereitungen für den Neubau eines zeitgemässen Torkels sind fast abgeschlossen.

2008
Anschaffung des Frings AC 200 Accetators für die Essigproduktion im Submersverfahren. Damit ist eine Produktion von 80 bis 120 Liter pro 24 Std. möglich.
2001
Die «Solera» für den Blauburgunder-Balsam wird im Aufgang zum Turm installiert. Es handelt sich dabei um 5 Fässer aus verschiedenen Hölzern: Das grösste fasst 100 Liter (Eiche), das nächste 75 Liter (Kastanie), die weiteren 50 Liter (Nussbaum), 25 Liter (Maulbeerbaum) und 12 Liter (Eiche).

2001 werden die ersten Schritte zur Reduktion des Co2-Ausstosses gemacht. Anlässlich der Dachsanierung des Torkels wird die Solarthermie-Anlage auf der Brennerei eingebaut.
2000
Anschaffung des Frings Pilot Accetators für die Essig-Manufaktur. Dieser erlaubt, eine Menge von 5 Liter pro 24 Std. zu fermentieren. Die Essig-Fermentation im Submersverfahren ist eine grosse Vereinfachung der Prozedur, da der Accetator vollautomatisch über die Alkoholsonde gesteuert wird.

Weinbau in der Bündner Herrschaft 1999 bis 1900


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